Trockenfutter, Dosenfutter und Co

Trockenfutter

Damit der Welpe gut versorgt wird, suggestieren die Futtermittelindustrien den Haltern ein, dass der Welpe WELPENFUTTER benötigt, um gesund heranzuwachsen.

Auch meine Hunde wurden über viele Jahre mit Trockenfutter ernährt. Stiftung Warentest belegte sogar, dass das Billigfutter von einigen SB-Ketten sehr gut abschnitt. Wozu also die überteuerten Marken kaufen?
Selbstverständlich gab ich auch den Welpenfamilien Welpen-Starterpakete mit, die kostenlos von den unterschiedlichsten Firmen zur Verfügung gestellt wurden.

Als einige Welpen nach einem bestimmten Welpenfutter Blasengries entwickelten, wurde ich doch stutzig und ließ speziell dieses Welpenfutter weg. So blieben auch die Blasengries-Probleme aus. Der Firma habe ich das selbstverständlich gemeldet, aber die sahen da keinen Zusammenhang - war auch nicht anders zu erwarten.


Gefahr durch Trockenfutter

Gefahr durch Trockenfutter - nicht artgerechte Ernährung beim Hund

treffpunkt-haustier.de hat Kontakt zum Förderverband GefaT e.V. (Förderverband Gesellschaft für artgerechte Tiernahrung e.V.), der es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat, Skandale und Schwindel bei der Verarbeitung von Tiernahrung für Hunde und Katzen zu ermitteln und dann erfolgreich zu bekämpfen.
Bei vielen Hunde- und Katzenhaltern herrscht die Meinung vor, dass angefeuchtetes Trockenfutter im Grunde Nassfutterqualität hat. Mit dieser Aussage habe ich mich an die Vorstandsvorsitzenden Mag. Stephan Doll / Norbert Tetzlaff gewandt. Hier könnt ihr die Stellungnahme des Verbands nachlesen:

Stellungnahme GefaT e.V.

Um Ihnen aber einmal einen Einblick zu geben, warum Trockenfutter eine absolute Tierquälerei ist und nur der Halter anfänglich Vorteile dadurch hat, das werden wir nun versuchen zu erläutern!

Und um dieses Thema noch etwas komplizierter, aber fachlicher zu erläutern, vergleichen wir mal mit dem Trockenfutter zwei Arten von Nassfutter. Nämlich herkömmliches Nassfutter aus dem Einzelhandel und wirklich artgerechtes Nassfutter von ausgesuchten sauber produzierenden Herstellern!

1.) Grundsätzlich ist es völlig ausgeschlossen, Trockenfutter mit Nassfutter zu vergleichen! Zum einen ist der Herstellungs-Fertigungsprozess etwas völlig anderes. Genau wie der Herstellungsprozess herkömmlicher Einzelhandelsnassfutter nicht mal annähernd mit der von artgerecht produzierter Nassnahrung zu vergleichen wäre!

2.) Die Inhaltsstoffe und Zusammensetzungen sowie die Grundkonservierung eines jeden Trockenfutters haben einen ganz großen negativen Einfluss auf die wesentlich schlechtere ernährungsphysiologische Verwertbarkeit und Güte gegenüber herkömmlichen Nassfuttersorten! Genau wie diese wiederum zu den artgerecht produzierten Nassfuttern!

3.) Wenn der Tierhalter das Trockenfutter einweicht und somit meint, dass damit das Flüssigkeitsdefizit der Trockennahrung wieder auszugleichen wäre, dann unterliegt er einem gefährlichen Irrtum!
Ein Tier müsste 4- bis 6-mal soviel Flüssigkeit in Form von Wasser zu sich nehmen! Andere Tierernährungsexperten reden sogar von bis zu 8-mal soviel, je nach Größe und Rasse des Tieres!!!

Dies allein schon macht deutlich, dass es völlig ausgeschlossen ist, das Flüssigkeitsdefizit in Form von Einweichen ausgeglichen zu haben! Denn Einweichen bedeutet ja noch nicht einmal das Verhältnis von 1 zu 1!

Dass dieser pappige Brei zudem dann weiter im Magen des Tieres aufquillt, bedeutet gleichsam viele Gefahren für das Tier, z. B. Magendrehungen und auch Unterernährung. Dass kein Tier diese Futtermenge aufnehmen kann, welche aufgrund der Fütterungsempfehlung des Herstellers vorgeschrieben wird und sich ja diese Menge durch das Aufweichen mit Wasser eben noch weiter vergrößert, bedeutet zudem, dass der Hundemagen als sog. Sackmagen zwar recht dehnbar ist, aber das Tier nie in einem Zuge im Stande wäre, die Nahrung aufzunehmen!

Bei fast allen Tieren ist bei Trockenfütterung zu beobachten, dass in mehreren Schüben gefressen wird, da der Magen halt nur ein begrenztes Volumen hat! Gibt man nun Wasser dazu, vergrößert sich diese Menge unweigerlich, obwohl bei weitem ein ausreichendes vorgeschriebenes Futtermaß nie eingehalten werden könnte!!!

4.) Beim herkömmlichen Nassfutter ist, wenn auch hier aufgrund anderer Faktoren ebenfalls der Nährgehalt nicht erreicht wird, die Grundfeuchtigkeit immer um die ca. 70- 80%! Das bedeutet, dass das Tier hier in Bezug zur Gesamtfuttermenge nicht wie beim Trockenfutter dehydrieren (austrocknen) kann! Hier sind es dann jedoch andere Komponenten, die dazu führen, dass von dieser Art Futter eine Gefahr ausgeht.

Dieses steht aber hier nicht zur Diskussion! Letztendlich am optimalsten sind dann die artgerechten Nassfuttersorten, welche zur Grundfeuchtigkeit überdies im Vergleich zu Ihren Gegenstücken aus dem Einzelhandel aufgrund anderer Inhaltsstoffe und Zusammensetzungen mit viel weniger Futtermenge einen idealen Nährwertgehalt bieten!

5.) Die Ausscheidungen des Tieres bringen es dann ans Tageslicht. Und zwar in Bezug auf die Kotmengen sowohl beim Trockenfutter als auch beim Einheitsnassfutter! Anders wiederum bei den artgerechten Nassfuttern!

6.) Die Darmzotten, welche ja u. a. die so wichtige Darmflora bilden, sterben systematisch bei der Fütterung mit Trockenfutter ab! Die Darmzotten haben die Aufgabe, wichtige Nährstoffe wie Eiweiße und Kohlenhydrate zu resorbieren und nehmen Fette aus dem Nahrungsbrei auf, welche an die Leber weitergeleitet werden. Auch werden von den Darmzotten die Verdauungssäfte gebildet! Dass man niemals einen normal und gesund schlanken Hund sehen wird, welcher ausschließlich mit Trockenfutter gefüttert wird, rührt gerade daher! Tiere, welche dann irgendwann wieder auf Nassfutter umgestellt werden sollen, brauchen vorher eine gründliche Darmsanierung, da ansonsten durch die beschädigten Darmzotten keine oder kaum Nährstoffe zurückgehalten werden können.

7.) Zum Schluss sei nochmals der Herstellungsprozess im Unterschied Trocken- zum Nassfutter angebracht.
Hierbei klaffen die Fertigungsmethoden derartig weit auseinander, dass das künstlich auserkorene Trockenfutter soweit von den natürlichen Nahrungsgewohnheiten eines Hundes oder einer Katze entfernt ist, wie Fastfood von einer ausgewogenen Obst- und gemüsehaltigen Ernährung beim Menschen! Zudem die Hersteller beim Trockenfutter noch größere „Schweinereien“ untermischen können und dies ja auch größtenteils tun!!!

Trockenfutter ist ganz klar eine Form von Tierquälerei und gehört u. a. sofort aus dem Handel gezogen!

(Quelle)


Stärke, Zucker, Diabetes, Krebs

Das haben wir mit unseren Hunden gemeinsam. Wir ernähren uns falsch, essen zuviel Stärke und Zucker, werden dick und zuckerkrank und füttern mit dem Zucker die Krebszellen und sterben an Krebs.

Genauso ergeht es den Hunden.
Partner seit zigtausend Jahren - Mensch und Wolf sind schon vor 60  000 oder 70  000 Jahren, vielleicht noch viel früher, eine enge Verbindung eingegangen, eine Partnerschaft auf Gegenseitigkeit. Aus dem menschenscheuen Wolf wurde der Partner Hund, der sich dem Menschen eng anschloss, mit ihm gejagt und von dem gelebt hat, was sie gemeinsam erbeuteten: Fleisch und Fett und den Inhalt von Magen und Darm der Pflanzenfresser.
In den riesigen nördlichen Tundren und Kaltsteppen gab es während der letzten großen Eiszeit, die vor etwa 115  000 Jahren begann und bis vor 12  000 Jahren dauerte, nur wenig Stärke und Zucker zu ernten, also Wurzeln, Samen und Früchte. Sicher gab es im Herbst einige süße Heidel- und Preißelbeeren, Beerentrauben und Moosbeeren, auch Haselnüsse. Daran haben sich Wölfe und Wildhunde, genauso wie die Menschen, gütlich getan. Diese Energielieferanten waren, zusätzlich zum Fett der Beutetiere, wichtig, um Winterspeck anzusetzen und so den Winter gut überstehen zu können.

Stärke gehörte nicht zum Nahrungsspektrum der Hunde.
Stärke, also die Speicherform des Zuckers, wie sie im Getreide, der Kartoffel, in der Banane und vielen anderen Pflanzen, vor allem in vielen Früchten, Wurzeln und Knollen enthalten ist, gehörte also in der langen Entwicklungsgeschichte der Wölfe und ihrer Abkömmlinge, der Hunde, nicht zur täglichen Ernährung.

Erst als die Menschen sesshaft wurden, vor etwa 10  000 Jahren, kam mit dem Getreide die Stärke als Ernährungskomponente dazu, aber auch nur in den eng begrenzten Gebieten der frühen Bauernkulturen in China, Indien, Mesopotamien und Ägypten. Die meisten Menschen blieben aber bis in die Neuzeit Jäger und Sammler oder wurden zu Hirten und lebten genauso oder ganz ähnlich wie ihre Vorfahren, vor allem von Tieren, und ihre Hunde mit ihnen. Außerdem war Getreide viel zu kostbar, um es den Hunden zu füttern.

Futter der Wölfe: Das ganze Tier!
Wölfe verschlingen, wenn sie eine Maus erbeutet haben, die ganze Maus mit Haut und Haaren. Und Hunde machen es genauso, wie ich mehrfach bei unserer Tinka, einer Schäferhündin, beobachten konnte. Die Maus ist ein vollständiges Lebewesen. Sie enthält alles, was ein Hund zum Leben braucht, inkl. Darminhalt, in dem immer auch ein kleiner Anteil Stärke enthalten ist.
Nicht anders war es in der langen gemeinsamen Geschichte.
Ein großer Teil von Magen und Därmen der Beutetiere, Teile der Haut, gehörten den Hunden. Fleischreste an Knochen, sicher auch gebratene, einen Teil der Sehnen und Bänder überließ man ihnen. Manchmal war die Beute viel zu groß, wie ein Mammut oder eine Gruppe Pferde, die man über einer Klippe gehetzt hatte, um sie vollständig verwerten zu können. Dann blieben den geschätzten Jagdgefährten nicht nur die Abfälle. Das ist alles lange her.

Was geht uns das heute noch an?
Die Ernährung der Hunde steht auf dem Kopf. Wir haben in den letzten Jahrzehnten die Ernährung der Hunde auf den Kopf gestellt. Anstatt diese natürlichen Zusammenhänge zu beachten, wurde in den vergangenen 30 Jahren aus dem Fleischfresser Hund ein Stärkefresser gemacht.

In vielen Futtern, Trocken- oder auch Nassfuttern, ist der Anteil an Stärke aus Getreiden, also Reis, Mais, Weizen, Gerste oder anderen Körnern, auch aus Kartoffeln, Bananen und anderen Stärkelieferanten, extrem hoch – fast immer liegt er bei 30 % und manchmal bei bis zu 60 %.

Um die gefahrlos verwerten zu können, wären verschiedene Mutationen, u. a. an der Bauchspeicheldrüse nötig gewesen, die mehr Amylase und vor allem Insulin produzieren müsste, ohne zu ermüden. Der gesamte Organismus hätte sich verändern und der Tierfresser Hund zum Pflanzen- und vor allem zum Getreidefresser mutieren müssen. Für genetische Veränderungen, für Mutationen in einem solchen Umfang ist so ein kleiner Zeitabschnitt viel zu kurz.

Insuffizienz des Pankreas ist die häufige Folge. Viele Hunde leiden inzwischen an Über- oder Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse und immer häufiger werden sie zuckerkrank.
In der Diagnose wird aber erstaunlicherweise – oder auch nicht – so gut wie immer auf die Fettverdauung angesprochen, also auf die fehlende Produktion von Lipasen. Es muss sofort auf alles Fett verzichtet werden. Die Überfütterung mit Stärke wird gar nicht erwähnt, stattdessen bekommt der Hundehalter ein sog. Diätfutter empfohlen oder auch gleich verkauft, in dem nicht weniger, sondern meist deutlich mehr Stärke enthalten ist, als er zuvor schon gefüttert hatte. So löst man heute Probleme.

Nun ist die Bauspeicheldrüse, also der Pankreas, ein kompaktes Organ, das insgesamt durch falsche Fütterung geschädigt sein kann, was sich auch in einer verringerten Lipaseproduktion äußern kann. Nur: Mit mehr Stärke als Diät löst man das Problem gewiss nicht.

So ist auch die Empfehlung „Huhn mit Reis“ oder „Lamm mit Reis“ für mich völlig unverständlich, auch wenn sie ständig als Patentlösung dargestellt wird. Reis ist reine Stärke, schlimmer geht’s nimmer.

Tierärzte sollten mal darüber nachdenken.

Die Bauchspeicheldrüse leidet still.
Lange Zeit nimmt die Bauchspeicheldrüse die Überforderung hin und produziert fleißig Amylase, um so den hohen Anteil an Stärke im Futter in Zucker umzuwandeln - viel Zucker. Und nun ist der Zucker im Blut. Wohin damit? Zucker muss in die Zellen gelangen. Dazu gibt es das Hormon Insulin, das in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Viel Zucker, viel Insulin!

Zucker ist die reine Energie. Wird sie abgerufen, der Zucker also in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, schnell verbrannt, wird die Energie für alle Körperprozesse frei, sei es für die Aktivitäten in der Zelle oder für Bewegung und Wärme. Für Hunde, die viel leisten müssen, kein so großes Problem. Wird der Zucker nicht abgerufen, wandelt ihn der Körper in Glykogen, eine Speicherform des Zuckers in den Muskelzellen und der Leber, und in Fette um. Das Fett wird für Notzeiten eingelagert.

Diabetes, eine Zivilisatose
Hört der Nachschub nicht bald auf, werden die Hunde fett und fetter und irgendwann sind die Langerhans’schen Inselzellen überfordert, sie produzieren nicht mehr genug Insulin, oder die Zellen verweigern die Aufnahme des Zuckers und werden insulinresistent. Das sind die beiden Formen der Zuckerkrankheit. Zivilisatosen kann man sie nennen. Der Hund wird zum Dauerpatienten.

Man muss also viel Stärke füttern und manchmal auch noch Zucker, der manchem Futter zugesetzt ist, um es schmackhafter zu machen, wenn man seinen Hund schnell zuckerkrank haben will. Ein Leiden für den Hund und ein teurer Spaß dazu!

Diese Zusammenhänge sind vom Menschen her bestens bekannt und man kann täglich darüber lesen. Ist es da nicht erstaunlich, dass die Tierärzte nicht mal auf die Zusammensetzung der Futter schauen, die sie als Problemlösung anbieten?

Aufgeschlossen klingt gut, ist aber nicht immer gut.

Nun ist die Stärke als Futterkomponente in hoher Dosierung an sich schon ein Problem; das wird aber noch einmal verschärft, wenn die Stärke aufgeschlossen ist. Beim Extrudieren entstehen sehr hohe Temperaturen, bei denen genau dasselbe passiert wie beim Brotbacken oder Kartoffelkochen: Die Stärke wird durch die Hitze aufgeschlossen und damit leicht verfügbar.

Wer viel Stärke verkaufen will, kann „aufgeschlossen“ als gutes Werbeargument nutzen. Aufgeschlossen klingt ja immer gut. Aber ist es gut?

Wohl kaum, denn die Bauchspeicheldrüse kann die Verwertung nicht mehr verweigern. Das Angebot an aufgeschlossener Stärke erfordert mehr Amylase und mehr Insulin. Wäre sie nicht aufgeschlossen, gelangte viel davon in den Dickdarm, wo Stärke allerdings auch einigen Schaden anrichten kann, z. B. deshalb, weil sie hier Pilzen als Nahrung dient, die z. B. wie beim Hefeteig Alkohol produzieren, der die Leber schädigt.

Warum wird denn überhaupt soviel Stärke in den Futtern verarbeitet? Die kann man doch ganz einfach reduzieren oder rauslassen.

Nein, das kann man eben nicht. Denn für den Extrudierprozess - und fast alle Futter sind Extrudate - braucht man ein Schmiermittel und das ist Stärke.

Fett macht fett?
Immer noch und eben auch bei Hunden wird das Märchen verbreitet, Fett mache fett und müsse aus dem Futter verschwinden. Genau das Gegenteil ist richtig.

Der Wolf gewinnt seine Energie normalerweise aus dem Fett seiner Beute, darauf ist er spezialisiert, nicht aus Stärke oder Zucker, und nur die roten Blutkörperchen, die Erythrozyten brauchen unbedingt Glukose als Energielieferanten. Der Stärke- bzw. Zuckerbedarf ist deshalb, bezogen auf den Gesamt-Energiebedarf, sehr gering. So ist es auch bei unseren Hunden.

Wer die Bauchspeicheldrüse schützen will, egal ob Über- oder Unterfunktion festgestellt wurde oder ein Diabetes, sollte zuerst einmal Stärke und Zucker deutlich reduzieren oder darauf weitgehend verzichten, also auf Reis, Mais, Weizen, Gerste, Roggen, Nudeln, Kartoffeln, Bananen und Leckerlis aus diesen Stoffen, und das vor allem dann, wenn die Stärke auch noch durch hohe Temperaturen aufgeschlossen wurde, wie bei allen Extrudaten und auch einigen Presslingen.

Wenn Sie eine Diät durchführen müssen oder wollen, aber auch für die tägliche Fütterung weichen Sie aus auf Gemüse und Kräuter oder auch Apfel- und Birnenschalen.

Stärke – Zucker – Krebs
Nun wissen Sie über den Zusammenhang mit Krebs immer noch nichts. Was hat denn Krebs mit Stärke und Zucker zu tun?

In der Humanmedizin und –ernährung wurde darüber aktuell in verschiedenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen berichtet. Es wird fleißig daran geforscht, z. B. in Aachen. Und vor einiger Zeit stand in der Süddeutschen Zeitung im Wissenschaftsteil ein Artikel mit der Überschrift: "Den Brustkrebs aushungern durch Zuckerentzug." Na endlich!

Die meisten Krebszellen unterscheiden sich grundlegend von normalen Zellen.

Sie stellen eine Urform des Lebens dar, eine Zellform, in der die Gewinnung von Energie ohne Sauerstoff, also anaerob durch Vergären zu Laktat, der Milchsäure, gewonnen wird. Diesen Prozess nennt man Glykolyse. Krebszellen tun das auch dann, wenn ihnen Sauerstoff verfügbar ist. Sauerstoff ist für Krebszellen gefährlich bzw. tödlich.
Gesunde Körperzellen gewinnen den größten Teil der benötigten Energie, indem sie Glukose vollständig verbrennen zu CO2 (Kohlendioxid) und Wasser, dafür benötigen sie Sauerstoff. Deshalb atmen wir, die Hunde ebenfalls. Dieser Prozess heiß aerob, er spielt sich in den Mitochondrien ab. Nur in Ausnahmefällen, wenn Energie sehr schnell bereitgestellt werden muss, kann die Zelle ausnahmsweise auf anaerobe Energiegewinnung umschalten.

Dieser anaerobe Prozess, wie er in Krebszellen üblich ist, hat einen gravierenden Nachteil: Er liefert nur 1/16 der Energie im Vergleich zur vollständigen, der aeroben Verbrennung.

Krebszellen benötigen also wesentlich mehr Zucker (Glukose) als normale Zellen, um ihren Energiebedarf zu decken, wenigstens 16-mal soviel.

Sie saugen die Glukose aus dem Transportmittel Blut regelrecht an. Darüber gibt es genaue Untersuchungen, die sog. Pet-Analyse.

Der hohe Zuckerbedarf der Krebszellen führt zu steigendem Appetit, ja Gier auf Zucker, und eine entsprechende Abhängigkeit des gesamten Organismus vom Zuckernachschub, der über den hohen Stärkeanteil in vielen Futtern gesichert ist. Das kann man bei vielen Hunden gut beobachten.

In den USA sterben laut Statistik heute bereits 70 % der Hunde an Krebs. Sollte das bei uns anders sein?

Haben Sie über dieses Thema schon einmal irgendetwas in einer Hunde-Fachzeitung gelesen? Nein? Auch die Futterhersteller tun so, als hätten sie von diesem Thema noch nie etwas gehört. Das passt doch gut zusammen.

Das Wichtigste über den Zusammenhang von Zucker, Stärke, Diabetes und Krebs wissen Sie nun.

Stärke und Zucker sind aber nicht das Problem, sondern die Menge von beiden, die täglich in den Körper gelangt. Es ist eben wie mit allen Stoffen: Die Menge macht das Gift.

Wir haben daraus für unsere Hunde die Konsequenz gezogen: Einen Tag Frischfleisch, einen Tag Dose oder Wurst, einen Tag Trockenfutter. Das klappt prima. Nun machen Sie was aus diesem Wissen. Es liegt in ihrer Verantwortung.


Klaus-Rainer Töllner, Biologe
Literatur
Prof. Gerd Birkenmeyer, Kohlenhydrate, Glykolyse und Krebs , in "Praxis Magazin" 4/06
s. a.: Publikationsverzeichnis
www.tavarlin.de/pub.html, Dr. J.F. Coy


Über Trockenfutter

von Mike Theiss

Dies ist eine Inhaltsangabe des Artikels "Gjenvinningsgalskap" (Wiedergewinnungs-Wahnsinn), der im Sommer 1997 in der skandinavischen polytechnischen Fachzeitschrift "Miljø Aktuelt" erschien. Verfasser ist Dipl. Ing. / Diplomwirtschaftler Harald Johnsen. Wörtliche Zitate sind in Anführungszeichen gesetzt.

Tierfutterproduzenten sind Sponsoren.
Schon 1995 betrug der Jahresumsatz amerikanischer Pet-food-Produzenten ca. 10 Milliarden Dollar. Die Pet-food-Industrie ist seit langem der wichtigste Sponsor für Interessenverbände der Hundebesitzer. Ohne die umfangreichen finanziellen Beiträge der Futterproduzenten wären größere Veranstaltungen mit Hunden heute kaum noch durchzuführen. Hier liegt der Grund dafür, dass für Hundeverbände Kritik an kommerziellem Hundefutter so gut wie tabu ist.

Gesunde und leistungsfähige Hunde
"In groß angelegten Reklameeinsätzen präsentiert man uns Bilder von Vitalität, strotzender Gesundheit und Leistungsfähigkeit - alles dank des Fertigfutters, das heute hauptsächlich aus den USA und Kanada importiert wird. 'Reines, hochwertiges Fleisch, keine künstlichen Zusätze' lesen wir."
Die Wirklichkeit sieht oft anders aus.
"Was die Produzenten uns nicht sagen, ist, dass sie statt 'ganzen Hühnchen' lediglich Köpfe, Klauen, Eingeweide und Federn verwendet haben. Die 'wohlschmeckenden Fleischbrocken' sind Kuhhirn, Zunge, Embryos, die mit Hormonen vollgestopft sind und z. T. von selbst-verstorbenen Tieren stammen. Sogar Fleischteile, die von Krebs angegriffen sind, können im Futter Deines Vierbeiners beigemischt sein. Was man 'Korn' oder 'Getreide' nennt, sind eher Schalen und ähnliches, was als Abfallstoff bei der Produktion für den menschlichen Verzehr übrig bleibt."

Industrie mit eigenenen Spielregeln
Der Verfasser behauptet, dass die Futter-Industrie so mächtig ist, dass sie ihre eigenen Regeln erstellen konnte. Der Endproduzent braucht z. B. die ihm zugelieferten Rohstoffe (die keine Angaben über die Bestandteile enthalten müssen) nicht zu analysieren, und er ist nur zu Angaben jener Stoffe verpflichtet, die er selbst beimischt. Die Angaben über Protein, Fett und Kohlehydrate sind so geformt, dass diese z. B. durch ein "Gebräu aus alten Lederschuhen, Motorenöl und Sägespänen erfüllt wurden." Mit anderen Worten: Ein solches Gebräu kann die gesetzlichen Anforderungen für Fertigfutter erfüllen.

Beigemischte Zusätze
"Um dem Produkt einen besseren Klang zu verschaffen, steuert man dem Gebräu Vitamine und Minerale bei. Warum tut man das? Weil die Hauptbestandteile des Futters keineswegs die hochwertige Qualität besitzen, die die Produzenten uns weismachen wollen."

Brutale Behandlung
"Mit Hilfe einer brutalen Behandlung formt man aus der Futtermasse kleine, feste, ansprechend aussehende Kügelchen. Bei dieser Behandlung wird dann der letzte Rest eventuellen Nahrungswertes verdorben, der vielleicht doch noch in dieser Masse vorhanden gewesen sein könnte."

Minderwertige Bestandteile
"Betrachtet man Pet-food aus einer nahrungswert-orientierten Sicht, so besteht es hauptsächlich aus zweifelhaften Bestandteilen. Dieses hochprozessierte Machwerk wird Dir von den gleichen Leuten empfohlen, die Dir davon abraten, Deinem Vierbeiner die Reste Deiner eigenen Mahlzeit zu geben."

Industrie ohne Gewissen
Der Verfasser stellt in seinem Artikel den Mangel an Ethik und die Gewissenlosigkeit der Futterindustrie an den Pranger. "Als Resultat dieser Gegebenheiten leiden heute 2 Millionen amerikanische Hunde und Katzen an Allergien. Viele Tiere reagieren allergisch auf dieses knallhart behandelte Fressen - von dramatischen Krankheitsreaktionen bis zu chronischen Gesundheitsstörungen."

Der wirkliche Inhalt
"Hier folgen die Bestandteile des Produktes "Dinner with Chicken": 97 % Korn, 2,25% Abfallprodukte von Hühnerschlachtereien, 0,75% Wasser. Außerdem Spuren von Farbstoffen, Vitaminen, Mineralien und anderen Zusatzstoffen.
Die Mengen an Kornprodukten im Tierfutter haben sich in den letzten Jahren sehr stark erhöht, weil die Amerikaner eine gesundheitlich bessere Ernährung für sich selbst anstreben, mit weniger tierischen und mehr vegetarischen Produkten. Deshalb stehen immer weniger tierische Abfallprodukte für die Herstellung von Tierfutter zur Verfügung. Kornprodukte haben eine andere Bedeutung in der Tierfutter-Produktion bekommen. Früher waren sie zusätzliche Füllmasse, heute sind sie Hauptbestandteil."

Die wichtigsten Bestandteile in vielen Futtermarken sind heute Mais, Sojamehl und gemahlener Abfall aus Hühnerschlachtereien, und diese drei machen zusammen oft über 90% der Futtermasse aus.

Bindemittel
"Die Futterindustrie verwendet eine Reihe von Bindemitteln und Feuchtigkeitsmitteln, die sich im Dickdarm unserer Vierbeiner festsetzen und zu Verstopfungen führen. Soja, ein sehr oft beigemischter Bestandteil des Futters, ist völlig wertlos für unsere Hunde und Katzen, weil diese nicht die Fähigkeit besitzen, Soja zu verdauen. Stattdessen bläst es den Magen auf und entwickelt Darmgase."

Nach Meinung des Verfassers verwenden die Produzenten Soja aus zwei Gründen: Sie können damit sowohl den Proteingehalt als auch gleichzeitig das Volumen/Gewicht des Futters auf eine billige Weise erhöhen. Tatsächlich ist jedoch Soja ohne jeglichen Nutzen für die Tiere, sondern lediglich eine Belastung für ihr Wohlbefinden.

Wenig Fleisch
"Wenn wir uns vorstellen, eine Dose mit "Dinner with Beef" wäre so groß wie ein Einfamilienhaus, würde die 'Fleischmenge' (d. h. Organe, Eingeweide, Hirn und anderes, was wir Menschen nicht essen wollen) einen Kleiderschrank füllen. Zugesetzte Stoffe wie Vitamine, Minerale und Geschmacksstoffe würden je ein Wasserglas füllen, und den Rest des Hauses würden Abfallstoffe der Kornproduktion füllen."

Verdorbenes Abfall-Fett
Diverse Fettstoffe, die sich für den menschlichen Genuss nicht mehr eignen, z. B. Abfall-Fett nach Benutzung in Schnellimbissen, verharschtes Tierfett, verdorbene Sahne usw. werden direkt in die getrocknete Masse aus Kornabfällen und Proteinmehl gesprüht, die unsere Vierbeiner als solche nie anrühren würden.
"Die Tragödie besteht darin, dass unsere Tiere den Geruch und Geschmack von Fett lieben. Das Fett wirkt gleichzeitig als Bindemittel, und erlaubt den Einsatz von anderen Zusätzen wie Farbe und Geschmacksstoffen."

"Ausgedientes Bratfett von Großküchen ist im Laufe der letzten 15 Jahre zur wichtigsten Fettquelle für amerikanisches Tierfutter geworden. Dieses Fett wird in der Regel in Fässern oder offenen Behältern monatelang unter ungünstigen Temperaturverhältnissen gelagert. Diese werden von Händlern abgeholt, die kräftige antioxydierende Stoffe beisetzen, um eine weitere Degradierung des Fettes zu verhindern. Dieses Gemisch wird an die Futterproduzenten verkauft."

"Verdorbenes und stark preserviertes Fett ist schwer verdaulich und kann zu einer Reihe von Reaktionen führen: Erbrechen, Durchfall, Darmgas und extrem schlechtem Mundgeruch - um nur einige zu nennen."

Gesundheitsschädliche Zusätze
Da die Zulieferer die Bestandteile ihrer "Produkte" nicht angeben müssen - und auch niemand danach fragt -, kann der Futterproduzent mit vollem Recht "frei von jeglichen Zusätzen" auf die Packung schreiben, obwohl den Rohstoffen nachweislich Nitritt, Ethoxyquin (EQ), BHT und BHA beigefügt wurde.

"Ein amerikanischer Tierarzt machte sich die Mühe, alle Petfood-Marken zu analysieren, die mit der Aufschrift 'frei von chemischen Zusätzen' oder 'nur natürliche Bestandteile' versehen waren. Er wies synthetische Antioxidanten in sämtlichen nach. EQ ist der am meisten benutzte synthetische Stoff in Hunde- und Katzenfutter. So gut wie alle amerikanischen Petfood-Erzeugnisse enthalten EQ, obwohl dies nicht in der Warendeklaration aufgeführt ist."

Pflanzengift
EQ wurde um 1950 von der Firma Monsanto als Insektenmittel und Pflanzengift entwickelt, und bekam schnell auch als Stabilisator für Gummi Bedeutung. Später wurde in der Gummiindustrie unter den Arbeitern eine starke Erhöhung der Fälle von Leber- und Nierenschäden sowie Haut- und Blutkrebs registriert.
In den neunziger Jahren wurde die Firma Monsanto von amerikanischen Gerichten in Verbindung mit diesen Krankheitsfällen verurteilt, u. a. weil sie Resultate von Krebs-Untersuchungen manipuliert hatte, um ihr Produkt weiterhin vertreiben zu können. Als Stabilisator für Tierfutter wird EQ jedoch weiterhin benutzt, wobei die Produzenten ironischerweise mit vollem Recht den Verbraucher darüber im Unklaren lassen dürfen.

Krebsfördernd
"Die Forschung mit Tieren hat eine Verbindung zwischen der Einnahme von EQ und reduzierter Immunität nachgewiesen. Es wird angenommen, dass ein Zusammenhang zwischen den dramatisch ansteigenden Krebsfällen bei Tieren und der steigenden Benutzung von chemischen Stoffen im Futter besteht. Neben EQ sind auch BHA und BHT stark im Bilde, was die Ausbreitung von Krebs angeht. Diese Resultate der Forschung wurden der Öffentlichkeit 22 Jahre lang verschwiegen."

Später wurde das Forschungsprojekt stark kritisiert, weil es nur halbherzig durchgeführt worden sein soll. Heute spricht man nämlich sogar von einer epedemie-artigen Entwicklung von Tierkrankheiten, darunter besonders einem Versagen der Nieren- und Leberfunktion.

Wichtige Todesursache
"Nierenkrankheiten sind heute eine der drei wichtigsten Todesursachen bei amerikanischen Hunden und Katzen. Das durch schädliche Stoffe stark verunreinigte Petfood stellt eine unzulässige Belastung für dieses Organ dar."

Der Rest des Artikels beschreibt die verschiedenen Vorgänge bei der Herstellung des Futters, die dazu führen, dass auch die wenigen wertvollen Stoffe fast völlig zerstört werden. Diese Bearbeitung ist notwendig, um das Futter haltbar und angenehm im Geruch und Aussehen machen zu können.

Neue Krankheiten
Zum Schluss zitiert der Verfasser den amerikanischen Tierarzt R. L. Wysong:

"Es tauchen ständig neue Krankheiten auf, die man auf Petfood zurückführen kann. Schlechtes Sehvermögen, Gicht, Hautkrankheiten usw.
Es spielt keine Rolle, ob Du billiges oder teures Petfood kaufst oder ob du es bei Deinem Tierarzt kaufst. Die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Vierbeiner vom Petfood krank wird, ist bei allen gleich. groß."
(Quelle)


Mein Weg zu artgerechter Fütterung

Je mehr ich las, desto bewusster wurde mir, dass ich meine Hunde absolut ungesund füttere. Das wollte ich ändern.

Inzwischen war auch bei mir die Barf-Welle angekommen und während ich unzählige Informationen las, sickerte es langsam auch bei mir durch, dass da was Wahres dran sein könnte.

Auch wenn es mir logisch erschien, war ich doch unsicher und fütterte halb und halb, nur falls das mit dem barfen doch nicht so richtig wäre.
Meine anfängliche Unsicherheit wurde von Tierärzten noch geschürt, die mir erklärten, dass man selber das nie so hinbekäme, dass in dem selbst bereiteten Futter alle lebensnotwendigen Bestandstandteile enthalten wären.

Den Fuß hatte ich schon in der Rohfütterung und so las ich weiter.
Mit dem Buch von Jutta Ziegler (danke, Jutta Ziegler!)
"Hunde würden länger leben, wenn..." (hundewuerdenlaengerlebenwennjuttaziegler.10214.pdf [65 KB] ) war ich so kritisch geworden, dass ich mich intensiver den je mit dem Thema Hundefutter auseinandersetzte.

Und so dauerte es nicht sehr lange und ich wusste, dass für meine Hunde nur noch Rohfütterung nach dem Vorbild des Wolfes in Frage kam.
Meine Hunde danken es mir jeden Tag!


 


Meine Welpen werden nur noch roh gefüttert

Wenn man bedenkt, dass ich seit 1996 züchte und erst viele Jahre später zu dieser Ernährung gefunden habe, hat das echt lange gedauert.
Zu lange für die Hunde, die vorher kommerziell groß gezogen wurden, aber ich habe einfach der Industrie geglaubt, dass das Trockenfutter ausgewogen und gesund war - und eben auch bequem.

Heute stehe ich stundenlang und verpacke die abgeholten Schlachtabfälle, rufe überall an, wo ich lese, dass ein Biobauer selber schlachtet, sammle überfahrenes Wild auf und freue mich über einen Ziegenkadaver bald mehr als über eine Schachtel Pralinen für mich.
Meine Welpen werden von ersten Tag an roh ernährt und sehen bis zum Abgabetag nichts anderes.
Erfreulicherweise erkennen immer mehr Hundehalter, dass diese Ernährung Hand und Fuß hat, und machen mit.

Schauen Sie sich hier unsere Welpenaufzucht an: KLICK HIER




Weitere Informationen über die Beutetier-Ernährung

Falls das Interesse an dieser "wölfischen Rohernährung" geweckt ist, könnt ihr euch auf dieser Seite weiter einlesen: KLICK HIER


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