Fellprobleme

Das Fell macht Probleme

Manche Hunde reagieren auf eine nicht artgerechte Ernährung mit körperlichen Symptomen. Da die Haut beim Hund genau wie beim Menschen das größte Entgiftungsorgan ist, registriert der Hundehalter oft diese Problematik erst, wenn das Fell plötzlich "nicht mehr schön" aussieht, struppig oder kahl wird.


Kahle Stelle an der Rute 


Woran kann das liegen?

Bevor man gleich von Cushing-Syndrom und anderen Stoffwechselstörungen ausgeht, sollte man zuerst einmal schauen, was vor diesen Krankheiten kommen könnte.

Ein Haar wächst in einem Zeitraum von sechs bis acht Wochen heran, um nach wochen- bis monatelanger Ruhephase auszugehen und einem neuen Haar Platz zu machen. Das bedeutet, dass man Fütterungsfehler, Krankheiten, Hormonstörungen usw. oft erst bemerkt, wenn diese schon monatelang Störungen verursachen.
Ernährungsbedingter Kupfermangel kann sich durch Ergrauen oder Rötungen des Fells manifestieren, der in der Regel mit weiteren klinischen Symptomen wie Hautläsionen, stumpfem, glanzlosem Fell und Anämie auftritt.
Ein solcher Kupfermangel entsteht eher bei der Verwendung von Zink in zu hoher Konzentration als Nahrungszusatz, der dem Futter gerne übereifrig als "Fellverbesserer" zugesetzt wird. Zuviel Zink verhindert jedoch die Resorption von Kupfer.
Zinkmangel auf der anderen Seite kann zum vorzeitigen Ergrauen der Haare und der Hauterkrankung Parakeratose (überschießende Verhornung der Haut) führen.

Beim Alaskan Malamute, dem Sibirian Husky und in einigen Fällen bei der Deutschen Dogge und dem Dobermann trat rassespezifischer Zinkmangel auf, dessen Ursache bislang ungeklärt ist.


Hot Spot 


Hot Spot

Was ist ein Hot Spot beim Hund?

Ein Hot Spot ist eine oberflächliche Entzündung der Haut bei einem Hund. Hot Spot bedeutet aus dem Englischen übersetzt „heißer Punkt”. Die juckenden, hochroten, meist runden Hautstellen sondern ein stinkendes Wundsekret ab, weshalb man die Erkrankung auch als „akute nässende Dermatitis“ bezeichnet.

Hot Spots kommen bei Hunden häufig vor, insbesondere bei lang oder dicht behaarten Hunderassen (z. B. Bernhardiner, Golden Retriever, Neufundländer).

Was sind die Ursachen eines Hot Spots beim Hund?

Der Hund selbst fügt sich die Hot Spots zu: Die Hautentzündungen entstehen durch übermäßiges Lecken des Hundes bei starkem Juckreiz infolge von Allergien, Parasiten-Befall (z. B. Milben wie Ohrmilben, Zecken und Flöhe beim Hund), Verletzungen oder anderen Hautirritationen (z. B. Brennnessel-Kontakt). Häufig ist eine Flohspeichel-Allergie beziehungsweise ein Flohbiss der Auslöser für die Entstehung eines Hot Spots.

Auch mangelnde Pflege (verschmutztes und verfilztes Fell) kann den Juckreiz beim Hund hervorrufen. Darüber hinaus kommen Ohrinfektionen (Otitiden) beim Hund als Ursache von Hot Spots infrage. Warmes und feuchtes Wetter wirkt sich begünstigend auf die Entstehung von Hot Spots aus. Daher treten die Hautentzündungen bei Hunden im Sommer häufiger auf als in der kalten Jahreszeit.

Symptome: Wie äußert sich ein Hot Spot beim Hund?
Hot Spots zeigen sich beim Hund durch schmerzhafte, eitrig-nässende, stinkende, runde Hautflecken. Zwischen der Läsion und der umliegenden, gesunden Haut entstehen scharfe Grenzen. Die Hautentzündungen treten vorwiegend am Hals, Rücken und Rumpf sowie an den Vorderseiten der Beine auf. Meist verkleben die Absonderungen aus den Hautflecken mit den angrenzenden Haaren.

Ein Hot Spot beim Hund entwickelt sich in der Regel schnell. Die Entzündung führt dazu, dass der Hund seine Haare an der betroffenen Stelle verliert. In der Regel tritt die Hautentzündung nur an einer Stelle des Körpers auf, eine weitere Ausbreitung ist jedoch möglich. Der Hund versucht, sich durch Lecken und Knabbern an den betroffenen Stellen Linderung zu verschaffen. Dieses Verhalten führt jedoch dazu, dass sich die Symptome der Hot Spots weiter verstärken. (Quelle)


 


Zusammengefasst

Entweder fehlen dem Körper wichtige Spurenelemente oder der Körper versucht über die Haut (Hot Spot), den Körper zu entgiften.

Es beginnt eine mühevolle Suche, um die Ursache zu finden.


So könnte man beginnen.

Zuerst würde ich ab sofort nur noch roh füttern. Durch diese artgerechte Ernährung hat der Körper die Möglichkeit, das Immunsystem zu stärken, um zu reagieren, das heißt, die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.
Auf Schlag fallen dadurch viele Allergene weg wie:
- Konservierungsstoffe
- Farbstoffe
- Lockstoffe
- Kohlehydrate
- Getreide
- Füllmittel
und vieles mehr.

Das alle Chemie wie Wurmkuren, SpotOn, Pülverchen und Co verboten sind, brauche ich kaum zu erwähnen.

Ich selbst gebe meinen Hunden gerne Kieselgur, MSM und/oder DMSO zum Rohfutter dazu.


Tierheilpraktiker

Neben der artgerechten Fütterung bekommt der Hund sowenig wie möglich und soviel wie nötig Zusätze, die oft ein guter Tierheilpraktiker herausfinden kann (ganz sicher nicht über Telefon und Verkauf von "Aloe-für-alles-Produkte" oder ähnlichen Wundermittelchen). Ein seriöser Tierheilpraktiker "muss" sich immer ein Bild von dem Tier machen und eine sehr aufwändige, gründliche Anamnese stellen.


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