Langzeitstudie

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Langzeitstudie Hundezucht

Wie der Name sagt, wird eine Studie über eine lange Zeit geführt.
Der Züchter führt das Programm der Langzeitstudie, in dem er alle seine Zuchthunde mit Größe, Gewicht, Wesen, Besonderheiten, Krankheiten, Untersuchungsergebnissen, Verpaarungen usw. führt.

Weiterhin werden alle Würfe akribisch geführt.
Vom Geburtsgewicht an,
welche Wurmkuren,
welche Probleme,
welches Futter,
Impfungen usw. werden genau notiert.

Jede Langzeitstudie beginnt der Züchter.
Das Dokument der Langzeitstudie übergibt der Züchter beim Verkauf dem Welpenkäufer.
Die neuen Besitzer werden monatlich per E-Mail angeschrieben, indem der Züchter Informationen über den momentanen Entwicklungsstand der Welpen mitteilt und gleichzeitig einige Fragen stellt.

Nach ca. 1 Jahr werden rassespezifische Untersuchungen von dem Züchter angeboten, die er bei zugelassenen Tierärzten vornehmen lässt, z. B. HD, Herz, PL, Augen etc.
Die Gesundheitsergebnisse seiner Nachzuchten können einem Züchter erst einen Überblick über den Gesundheitsstandard seiner Zucht geben.


Warum eine Langzeitstudie Hundezucht?

Jeder Züchter, egal welcher Rasse, möchte "gesunde Nachzuchten", ansonsten würde man nicht in einen Verband eintreten, um ordnungsgemäß zu züchten.

Ein Rassehundverband ist zwar eine gute Möglichkeit, um die Gesundheit der Hunde im Auge zu behalten, doch selbst aktiv, in eigener Verantwortung zu züchten, dazu gehört schon ein wenig mehr.

Ein Züchter, der sich nicht nur auf dem Namen seines Verbandes ausruhen möchte, selbst nichts freiwillig Notwendiges leisten will, ist ein ordnungsgemäßer, der Satzung des einzelnen Verbandes entsprechender Züchter.

Das ist einigen Züchtern aber nicht genug!
Rassestandard ist heute nicht mehr wichtiger als der Gesundheitsstandard.


Zitat

Wenn man die Geschehnisse rund um die Rassehundezucht verfolgt, kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass es immer mehr und immer häufiger auftretende genetisch bedingte Erkrankungen in den verschiedenen Rassepopulationen gibt.
War es vor vielleicht 20 Jahren in erster Linie die Hüftgelenksdysplasie, die als genetisch bedingte Erkrankung die Aufmerksamkeit der Züchter forderte, so sind es heute zahlreiche Erkrankungen verschiedenster Organsysteme, bei denen eine genetische Grundlage vermutet wird oder sogar bekannt ist und die daher im Rahmen der züchterischen Selektion berücksichtigt werden sollten. Und war es bis vor kurzem gerade mal das verbreitete HD-Screening, das als Gesundheitsvorsorgeuntersuchung vor dem Zuchteinsatz von einigen Zuchtverbänden gefordert wurde, so sind es heute Ellbogen-, Kniescheiben-, Augen-, Herz-, Schilddrüsen-, Nieren-, Leber-, Darm-, Haut- oder neurologische Erkrankungen, die bei der Zuchtwahl berücksichtigt werden müssen und die bei den Zuchttieren diagnostisch erfasst werden müssen.

A. Univ. Prof. Dr. med. vet.
Irene
Sommerfeld-Stur


Website Langzeitstudie Hundezucht


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